Zwei Alben, und nun?

Dieses ganze Elektro-Ding ist ja mehr oder weniger Neuland für mich. Vor zwei Jahren erst damit begonnen eigene Tracks zu produzieren, war mein erstes Ziel einfach mal: Erfahrungen sammeln und diese auf ne Scheibe zu packen. Zwei Alben, zwei EP’s und eine Single später kann ich sagen, dieses erste Ziel erreicht zu haben. Obwohl man natürlich nie ausgelernt hat und jedes Handwerk (so auch Techno-Produktion) quasi bis zur Unendlichkeit weiter verfeinert werden kann, war für mich mit der Veröffentlichung des zweiten Album “Insects” meine eigene kleine Pionierphase von Simon Rouge doch soweit mal abgeschlossen und neue Ziele müssen her. Also, wohin weht der Wind?

Nun, einerseits ist da diese Live-Idee mit Marc Doudin und “Soleure Edit”. Geplant ist ein gemeinsames Live-Set mit Tracks beider Artisten, welches in Angriff genommen werden kann, sobald Marc nach seinem längeren Auslandaufenthalt wieder zurück in der Schweiz ist. Das Ziel hierbei ist es, eine Live-Show auf die Beine zu stellen, welche über das inzwischen ebenso weit verbreitete wie als Standard akzeptierte erscheinens mit einem USB-Stick hinausgeht und mehr bieten soll, als das simple Abspielen von Tracks, welche ebenso über Spotify gehört werden könnten (wenn auch vielleicht nicht ganz so laut). Zu zweit eröffnet sich diesbezüglich natürlich eine ganze Welt von Möglichkeiten, welche von Visual-Performance bis dem wirklichen live-spielen von elektronischen (oder traditionelle?!) Instrumenten reicht. Während der Eine als traditionellerweise Knöpfchen drückt, kann sich der Andere andersweitig austoben, was mir als Ausgangspunkt für eine Live-Performance doch sehr angenehm erscheint.

Andererseits schwirren mir schon seit längerem Ideen zu einem Musikvideo durch den Kopf, welchen ich näher auf den Grund gehen möchte. Mir haben diesbezüglich die eher minimalistisch gehaltenen Videos zu Tracks von Oliver Schories immer sehr gut gefallen, welche nicht zuletzt auch wegen den zur Verfügung stehenden Mitteln für mich sehr interessant sind – in die Richtung wird es in einem ersten Musikvideo-Anlauf gehen! Dabei möchte ich wieder vieles selber in die Hand nehmen und Federführend bei vielen Prozessschritten dabei sein. Videoproduktion fasziniert mich ebenso wie die Musik, weshalb ich mich auf sehr auf die (Post-)Produktion freue. Mit einer Kamera und einer anständigen Workstation ist vieles Möglich und da beides vorhanden ist, wartet diese weisse Leinwand eigentlich nur noch darauf, mit Farbe gefüllt und kreativ ausgeschlachtet zu werden. Termin also? Frühling 2017!

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