“SOMA” Review

Habe in den Ferien einen Survival-Horror Tipp durchgezockt, zu welchem ich ein paar Zeilen verfasst habe. Das Review gibts auch auf Steam. Viel Spass beim Lesen! SOMA gibts ebenfalls bei Steam.

 

Review:

Gruseln auf hohem Niveau!

Wer in die Fussstapfen meines Namensvetters tritt, sollte sich warm anziehen – in diesem Spiel lief es mir mehr als nur einmal kalt den Rücken runter! Während ich in den ersten 30min noch dachte, “das wird wohl nix”, nimmt die Story spätestens nach einer Stunde Spielzeit richtig Fahrt auf und die Atmosphäre umklammert dich stärker als ein Schweizer Schwinger bei seinem besten Wurf.

Schleichen ist, ganz ehrlich, nicht so mein Ding und dazu noch keine Knarre zum ballern zu haben setzt dem noch einen obendrauf. Wenn du aber einfach wissen willst, wie das Spiel weitergeht, weil dich die Story dermassen packt, dann verstehst du, warum dir jeder, der bisschen was mit Survival-Horror Games anfangen kann, dir diesen Titel als Geheimtipp weiter empfielt:
Die Welt, welche aus einer Mischung aus Bioshock und Systemshock besteht, ist ebenso überzeugend wie furchteinflössend. Die Spannungskurve des Spiels bleibt permanent hoch, abgestellt wird erst, wenn der Wecker klingelt. Einzelne Passagen sind etwas mühesam und zweimal fand ich den richtigen Knopf oder Hebel nicht und klickte mich kurz durch YouTube, um nicht noch länger in Sektor 3 abzuhängen. Diese Momente sind nervend, halten sich glücklicherweise aber in Grenzen.
Spezielles Lob will ich dem Sounddesign zusprechen: Wenn die kaputten Raver vom letzten Tomorrowland mit ihrer… ich nenne es mal “Geräuschkulisse… daherkommen, steht dir so ziemlich jedes Haar zu Berg. Und auch sonst fallen Audioeffekte sowie die gesprochenen Zeilen der Charakter positiv auf und überzeugen auf hohem Niveau, was erheblich zur dichten Atmosphäre des Spiels beiträgt.

Trotz des vielen Lobes muss ich dennoch sagen, dass aus meiner Sicht das Spiel etwas für hartgesottene(re) Fans des Genres bleibt: Die Mischung aus schleichen, puzzeln und gruseln dürfte nicht jedermanns Sache sein. Wer sich aber darauf einlässt, erlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle, welche er nicht so schnell wieder vergisst sowie eine Story, welche auch über das Spiel hinaus zum Denken anregt und Lust auf mehr macht.

8/10

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