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Musik für ein gemütliches Wochenende: “Paradigm” von Oliver Schories ist da

Gewohnt ruhig-melancholisch kommt auch Schories neustes – und inwischen 6-tes – Studioalbum daher. Wer den Bremer Musikproduzenten bereits kannte weiss, dass er sich auf eine Fahrt voller mitreissender, tiefgreiffender und treibende Klänge einstellen kann.

Mehr zum Tagträumen, Relaxen, Kopf-Abschalten und leichten Mitnicken anregend, als dass das Tanzbein vor lauter Ekstase durch die eher zurückhaltenden, aber wohl untermalenden Bässe kaum noch gebändigt werden könnten, fügt sich auch Schories neustes Werk ziemlich geradlinig in sein bisheriges musikalisches Repetoire ein. Wer also etwas völlig Neues erwartete, dürfte enttäuscht werden.

Für alle anderen gibt es dennoch die eine oder andere Überraschung: So Clubmässig und teils schon fast generisch anmutend waren die künstlerischen Eskapaden des Bremers bislang nicht. Die einen dürften diese Metamorphose zur Club-Perle begrüssen, andere wiederum winken nach dem 3. House-Track danken ab. Wie so oft bleibt Musik am Ende eben doch Geschmackssache und zu hoch gesteckte oder festgefahrene Erwartungen werden nur ungern durchbrochen. Dem gegenüber steht die künstlerische Freiheit und die grundlegende, aber oft missachtende Tatsache, dass nichts so bleibt, wie es ist.

Paradigm von Oliver Schories – perfekt für nicht enden wollende Sonnenuntergänge, tiefsinkende Kreativ-Sessions, anregenden Gesprächsstoff oder einfach zum sein und wieder einmal “nur” Musikhören.

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